Bekanntester Rennfahrer aus Dresden

Im Frühjahr 1994 begann Udo Reichmann mit dem aktiven Rennsport. Damals war er 20 Jahre alt und hatte seine Lehre als Klempner gerade abgeschlossen. Ein jahrelang anvisiertes Ziel konnte Wirklichkeit werden. Bei den Rennen des YAMAHA-ARAL-CUP’s wurde ihm bewusst, dass jeder gewinnen wollte und das es einer großen Erfahrung sowie eines engagierten und versierten Teams bedarf, um ganz vorn mitfahren zu können.
Diese erste Saison war eine Phase des Lernens, des Ausprobierens und diente der Einordnung des eigenen Leistungsvermögens.

1994

In der ’95iger Saison wechselte Udo Reichmann unter Berücksichtigung finanzieller Aspekte in die Supersport 600. Leider reichte es nur für ein Motorrad mit 10 PS weniger als die Konkurrenz. In dieser Saison entwickelte sich um ihn ein Team von begeisterten und kompetenten Rennsportfans. Mit Hilfe dieses Teams stellten sich nun auch die ersten Achtungserfolge ein, so z.B. ein achter in Hockenheim bei einem Regenrennen.

1995

Die ’96iger Saison sollte wieder im YAMAHA-ARAL-CUP gestartet werden. Zu diesem Cup gehörten acht Rennveranstaltungen im Rahmen der Deutschen Meisterschaft (Pro Superbike) auf renommierten Rennstrecken wie Schleiz, Hockenheimring, Nürburgring, Most und Brünn. Man darf aber nicht vergessen, dass im Rennsport auch Fortuna ein gewaltiges Wörtchen mitzureden hat. Und die Glücksgöttin war ihm in dieser Saison wahrlich nicht hold.

1996

Nachdem bei Udo Reichmann in den vergangenen Rennjahren ein stetiger Aufwärtstrend zu erkennen war, der im phantastischen 5. Platz beim Regenrennen in Schleiz seine Krönung fand, sollten ihm bei weiterer konzentrierten Fahrweise ständig Positionen unter den ersten 10 gelingen. Aufgrund der Eröffnung des Motorradladens in Kesselsdorf war nach dieser Saison eine Pause im Motorsport geplant.

1997

Durch eine Wild-Card der MuZ-Skorpion-Cup hatte Udo die Möglichkeit, am Grand Prix am Sachsenring teilzunehmen. Diese einmalige Chance wollte er sich natürlich nicht entgehen lassen und besorgte sich Dank einiger Sponsoren die nötigen finanziellen Mittel. Schon im freien Training lief die Rückkehr in den Rennsport erfolgreich, so dass er das Rennen aus der zweiten Reihe vom 7. Startplatz aus starten konnte, obwohl für ihn keinerlei Trainingsmöglichkeiten im Vorfeld bestanden. Am Ende der zwei Rennen belegte “der Racer” den achten bzw. den neunten Platz.
Für Udo ein Zeichen zum Weitermachen!

1998

Wieder in MuZ-Skorpion-Cup unterwegs war Udo Reichmann in der ’99iger Saison fast immer ein Kandidat für Podiumsplätze. Die Rennen dazu fanden auf neun verschiedenen Strecken Europas statt.
Den Höhepunkt des Jahres stellte hierbei wieder das Rennen zum Grand Prix am Sachsenring dar, welches am 18. Juli stattfand. Beim Rennen zuvor in Brünn erkämpfte sich Udo schon einen sensationellen 2. Platz, und vor der riesigen Kulisse am Sachsenring fuhr er auf Platz 6 und im zweiten Rennen auf Platz 5.
Das absolute Highlight gelang allerdings in Schleiz: Im Training fuhr Udo souverän auf Pole Position und am Rennende konnte er das Podest als Sieger besteigen!
Die Rennen in Frohburg und Assen endeten jeweils nach Wimperschlagfinalen mit Platz 5, wobei der Sieg aber auch in Reichweite lag. Als Resümee der ’99iger Saison stand ein guter 6. Gesamtrang im MuZ-Skorpion-Cup.

1999

1999

In der 2000er Saison startete Udo Reichmann erneut im MuZ-Skorpion-Cup. Nach der erfolgreichen Bilanz des vergangenen Jahres war er als Titelaspirant unterwegs.
Mit sechs Pole Positions in acht Wertungsläufen lag Udo’s Ziel des Gesamtsieges in Reichweite. Doch durch Ausfälle aufgrund technischer Probleme und Stürze war am Ende der Saison nur der 3. Meisterschaftsrang drin.

2000

2001

In der Rennsaison 2002 startete Udo Reichmann für das Dance-Factory RACING-Team erneut in der IDM-Klasse Superstock. Um seine Chancen zu verbessern, ist er dieses Jahr mit einer 1000er Suzuki unterwegs.
Nach mehreren Ausfällen aufgrund technischer Probleme seiner GSXR 1000 konnte Udo in Oschersleben mit dem 8. Platz sein bestes Resultat in dieser Saison feiern.
Nach einem schweren Sturz beim 24-h-Rennen in Oschersleben, bei dem er sich eine Verletzung an der rechten Hand zuzog, musste Udo Reichmann leider 2 Läufe komplett ausfallen lassen sowie 2 weitere Läufe angeschlagen fahren. Deshalb sollte es in dieser Saison nur zu einem 20. Gesamtrang reichen.
Der größte Erfolg der Saison war der 3. Platz bei einem Europa-offen-ausgeschriebenen Lauf der Klasse Superstock (open X-trem) auf dem Frohburger Dreieck.
Das Ziel der kommenden Saison 2003 ist mit Resultaten unter den Top 10 wieder hoch gesteckt. Udo und das Dance-Factory RACING-Team werden alles daran setzen, diesen lang ersehnten Erfolg zu erreichen.

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008